• Bummeln an der Wallgraben-Promenade (Stadt Grimma)
  • Der Mulderadweg führt durch Grimma (Sylvio Dittrich)
  • Das Dorf der Sinne Höfgen blüht auf (Markus Thieme)
  • Obstblüte in Cannewitz (Gerhard Weber)
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Neuigkeiten aus Grimma

Kössern, das Dorf der Baumeister, feiert 650. Jahrestag nach der Ersterwähnung
Foto: Siri Köppchen vom Jagdhaus Kössern begrüßt als barocke Hofdame die Gäste. /Markus Thieme
Foto: Siri Köppchen vom Jagdhaus Kössern begrüßt als barocke Hofdame die Gäste. /Markus Thieme

Kössern. Der Grimmaer Ortsteil Kössern feiert am Sonnabend, 15. September, 650 Jahre nach der Ersterwähnung. Das Fest beginnt 12 Uhr auf dem Dorfplatz neben dem Kavalierhaus. Oberbürgermeister Matthias Berger und der Ortschaftsrat übernehmen die Eröffnung zur Mittagsstunde. Gleich anschließend gibt es Deftiges aus der Gulaschkanone und das Jagdhaus tritt musikalisch vor die Tür mit den Liedern eines Bänkelsängers. Die Kaffeetafel der Kösserner Sportfrauen schließt sich an, 16 Uhr findet ein Platzkonzert mit der Schalmeienkapelle statt. Die Kösserner Kapelle kann ebenfalls ein Jubiläum verzeichnen. Die Musikervereinigung gibt es seit 55 Jahren.

Es gibt eine Tombola, eine Hüpfburg und Torwandschießen. Kinderspiele und Rundfahrten mit der Feuerwehr ergänzen das Angebot für Kinder. Ab 18 Uhr spielen Mona und Jens Thiele zum Tanz auf.
Für 19.30 Uhr ist ein Lampionumzug geplant, anschließend kann am Lagerfeuer Knüppelkuchen gebacken werden.

„Mit den Gründungsurkunden und Ersterwähnungen ist das so eine Sache. Daten der Dorfgeschichte immer wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken, dafür sind Jubiläumsfeiern bestens geeignet“, so Ute Wächtler vom Kösserner Dorf- und Heimatverein „Das Jagdhaus e.V.“

Im Jagdhaus wird eine neue Ausstellung zu sehen sein, „Kösserner Bildergeschichten“ - Malerei von Dr. Karl-Heinrich Vogel aus Kössern. Im Erdgeschoß des Hauses kann im Dorflexikon „Kössern und Förstgen - früher und heute“ gestöbert werden, im Kavalierhaus gibt es eine Ausstellung zum Jubiläum der Schalmeienkapelle.

Kössern das Dorf der Baumeister

Kurz vor Leipzig thront ein Musterbeispiel eines barocken Plandorfes über dem Fluss Mulde. Kössern liegt im Zentrum der schlösserreichsten Gegend in Deutschland. Bedeutende Baumeister wie der Architekt des Dresdners Zwingers, Matthäus Daniel Pöppelmann und die Adelsfamilie von Erdmannsdorff schufen herausragende Denkmäler, darunter das barocke Jagdhaus und das herrschaftliche Rittergut. Es war die Jagdleidenschaft des sächsischen Hochadels, die Prunk und Glanz in die fruchtbare Gegend brachte. So entstanden Prachtbauten in vollendeter Harmonie, 45 einheitliche Handwerkerhäuser sowie Gärten und Wälder. August der Starke richtete hier bunte Feste aus. Noch immer herrscht reges Treiben. Über 40 hochkulturelle Veranstaltungen locken Menschen in die Säle. Denn ein Rendezvous mit Kössern bedeutet auch, auf herzliche Gastfreundschaft zu stoßen. Und wer Lust auf mehr Bewegung hat, der kann zwischen einer Tour auf dem Mulderadweg, einem Bootsausflug auf der Mulde oder einem Sprung in den Badesee wählen. Wanderer machen am »Weg der Steine« Bekanntschaft mit dem Geopark Porphyrland.



14.09.2018
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