• Bummeln an der Wallgraben-Promenade (Stadt Grimma)
  • Der Mulderadweg führt durch Grimma (Sylvio Dittrich)
  • Das Dorf der Sinne Höfgen blüht auf (Markus Thieme)
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Neuigkeiten aus Grimma

Grimma ist Deutscher Meister im Floorball
Foto: pixzone
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Grimma. Schon vor dem Start der Finalserie Best-of-Three um die deutsche Krone im Damen-Floorball gab es Historisches zu vermelden. Die Dauerrivalen um den Titel feiern dieses Jahr ihr Zehnjähriges. Seit 2008 stehen sich der UHC Sparkasse Weißenfels und der MFBC Grimma im Kampf um die Meisterschaft gegenüber. In dieser Zeit konnte Grimma 2008, 2010 und 2015 den Titel holen. Dazu kam ein ebenso historischer Pokalgewinn 2011, denn in dem Jahr wurde der Pokalwettbewerb durch Floorball Deutschland erstmalig für die Damen ausgerichtet. Und Grimma konnte schon am 18. März vorlegen und gewann in Berlin zum zweiten Mal den Pokal. Auf diesem Weg hatte man den Erzrivalen von der Saale in der ersten Pokalrunde 2018 aus dem Weg geräumt. Sicherlich das Schlüsselerlebnis für die Ko-Spiele zum Ende der Saison. Aber mit dem Pokaltriumph im Rücken und dem Wissen, zu jeder Zeit im Spiel ein Tor nachlegen zu können, startete Grimma am 14. April in die Finalserie. Mangels Verfügbarkeit der Heimstätte „Muldentalhalle” stieg das Classico im deutschen Damen-Floorball in der Leipziger Brüderstraße. Trotz einer sehr durchwachsenen Vorstellung konnten die MFBC-Damen einen Zweitorerückstand aufholen und Anne-Marie Mietz netzte zwei Minuten vor Ultimo zum 4:3-Sieg ein. Seit 2015 hatte der Trainerstab um Ralf Kühne eine neue und verjüngte Mannschaft aufgebaut, die sich mit viel Herzblut und dem Wissen um die eigene Comeback-Qualitäten bei Rückständen auf den Weg zum Gipfel machte. Im Rückspiel am 21. April in Weißenfels wurde die Spannung noch getoppt: Weißenfels musste gewinnen, um im Meisterschaftsrennen zu bleiben/ein Entscheidungsspiel zu erzwingen. Und sie setzten alles daran, dass ihre Hoffnung erfüllt wird. Diesmal mussten die Wikingerinnen zwei Mal einen Zweitorerückstand aufholen. Dabei sah es 90 Sekunden vor Spielende nicht danach aus, dass dieses Kunststück gelingen könnte. Grimma lag 2:4 zurück und setzte deshalb alles auf eine Karte. Torfrau Julia Bran raus – eine sechste Feldspielerin rein. Innerhalb von 19 Sekunden glich Grimma durch Mietz und Lena-Marie Lübker aus. Eine zehnminütige Verlängerung im Modus Golden Goal stand an. Oder für den Verlierer eher im Modus Sudden Death. Gleich nach Beginn der Overtime gab es eine Zweiminutenstrafe wegen Stoßens gegen Weißenfels. Die daraus resultierende Überzahl wurde zwar lange Zeit wenig zwingend runtergespielt, doch als sich kurz vor Ablauf der Überzahl die Chance bot, spielte Mietz den entscheidenden Pass in die Box auf Daniela Kolbe. Sudden Death für die Cats. Drückende Stille in der Stadthalle zu Weißenfels, aber nur auf der Seite der Gäste. Der Jubel der mitgereisten Grimmaer Fans war mehr als überschwänglich. Grimma ist zum vierten Mal Meister und konnte dazu das historische, weil erstmalige, Double holen. „Die nächste Saison wartet schon. Sie soll mit einer Teilnahme im Europapokal im Oktober starten und mit einer erstmaligen, da auch dann historischen Titelverteidigung 2019 enden,“ so Headcoach Ralf Kühne.


23.05.2018
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